Über

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Qualifikation

Ausbildung und Berufserfahrung

Ich bin Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Meine beruflichen Tätigkeiten in den letzten 15 Jahren erstrecken sich u.a. auf ambulante und stationäre Psychotherapie, Coaching von Fach- und Führungskräften, Paar- und Familientherapie, Supervision und die Leitung von Seminaren und Trainings.

Meine Ausbildung zum Psychotherapeuten habe ich bei der Universität Bern und der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) in Berlin absolviert. Mein psychotherapeutisches Vertiefungsgebiet ist die Verhaltenstherapie.

In Systemischer Therapie und Beratung habe ich mich beim WIST in Münster, bei der IGST in Heidelberg und beim IEF in Zürich weitergebildet. Hypnosystemische Therapie und Coaching habe ich u.a. am Milton-Erickson-Institut Heidelberg erlernt.

Beim IPP München habe ich eine Zusatzausbildung zum Qualitätsmanagement-Beauftragten absolviert.

Meine aktuellen Arbeitsbereiche sind Coaching, Seminare, Supervision, und Psychotherapie.

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Arbeitsphilosophie

Aufmerksamkeit und Respekt

An erster Stelle steht für mich, meinen Klienten mit Aufmerksamkeit und Respekt zu begegnen. Manchmal kann ja schon der Schritt, sich an einen Psychologen zu wenden, zunächst etwas Neues und Ungewohntes bedeuten. Gerade in Zeiten, in denen man sich vielleicht nicht wohlfühlt oder einem die Dinge über den Kopf wachsen, ist es wichtig, einen offenen Ansprechpartner zu finden, der sich Zeit nimmt und zuhört. Was immer auch Ihre Fragen und Anliegen sind, ich nehme diese ernst und schaue gemeinsam mit Ihnen, welche Form der Unterstützung für Sie die beste sein könnte.

Transparenz

Transparenz bedeutet, das Vorgehen in der gemeinsamen Arbeit offen zu besprechen und dieses gemeinsam abzustimmen. Auch bemühe ich mich, alle Fragen zu beantworten, die sich Ihnen stellen. Es ist mir wichtig, dass Sie das von mir vorgeschlagene Vorgehen für sich sinnvoll finden. Nur so kann man aus meiner Sicht vertrauensvoll miteinander arbeiten.

Passende Unterstützung anbieten

Es hat sich bewährt, je nach Problemlage und Anliegen ein individuelles Vorgehen anzubieten. Dazu entwickele ich jeweils eine ausgewogene Kombination aus verhaltenstherapeutischen, systemischen und hypnotherapeutischen Methoden. Es gibt also kein psychologisches Vorgehen „von der Stange“, sondern ich mache ich mir zunächst ein Bild von Ihren Anliegen und Ihrer individuellen Situation und werde Ihnen dann Vorschläge zu einem passenden Vorgehen machen.

Ressourcenorientierung

Neben bestehenden Problemen sind mir besonders auch die Stärken und Fähigkeiten meiner Klienten wichtig. Diese Haltung wird als Ressourcenorientierung bezeichnet. Es ist mittlerweile wissenschaftlich gut belegt, dass ressourcenorientiertes Arbeiten zu erfolgreicheren therapeutischen oder Beratungsprozessen führt, als eine ausschließliche Konzentration auf Probleme und mögliche Defizite. Es braucht aus meiner Sicht eine gute Balance zwischen der Thematisierung bestehender Probleme einerseits und der Nutzung von Ressourcen andererseits. Oft kann man die vorhandenen Ressourcen sehr gut für die Lösung bestehender Probleme einsetzen. Und nicht zuletzt fühlen sich Menschen in der Regel wohler, wenn sie als ganzer Mensch gesehen werden – mit den bestehenden Problemen und Fragen, aber auch mit ihren Stärken und Fähigkeiten.

Ergebnisorientierung

Ich setze mich dafür ein, dass wir in unserer Zusammenarbeit zu konkreten Veränderungen und neuen Einsichten für Sie gelangen. Kurz gesagt: wenn Sie zu mir kommen, sollte auch möglichst etwas für Sie dabei „herauskommen“. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, wollen, dass sich in ihrem Alltag, ihrer Arbeit, ihren Gefühlen oder ihren Beziehungen etwas verändert. Ich arbeite deshalb mit Konzepten und Methoden, die es ermöglichen, konkrete Problemlösungen und spürbare Veränderungen in Gang zu setzen. Auch hier ist mir eine Balance wichtig aus dem Verständnis für eine Problemlage einerseits und der Entwicklung von alltagstauglichen Lösungen andererseits. Beiden Aspekten wird ausreichend Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet, so dass sich alle Veränderungen in Ruhe entwickeln können.

Hilfe zur Selbsthilfe

Psychologische Unterstützung dient letztlich dazu, bestehende Probleme allmählich (wieder) selbst lösen zu können. Durch aufmerksame Gesprächsführung und die Anwendung psychologischer Methoden werden die dafür nötigen Erkenntnisse und Fähigkeiten schrittweise erarbeitet. Als neutraler und professioneller Ansprechpartner kann ich so dabei helfen, wieder klarer zu sehen und die richtigen Lösungswege zu entwickeln. So wird Abhängigkeit vermieden und die eigenen Fähigkeiten werden gestärkt.

Humor

Neben der nötigen Ernsthaftigkeit hat auch der Humor mal seinen Raum. Meiner Arbeit würde etwas fehlen, wenn nicht auch Humor dazu gehören würde.

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Verhaltenstherapie

Wissenschaftlich fundiert

Die moderne Form der Verhaltenstherapie, die Kognitive Verhaltenstherapie, ist das wissenschaftlich am besten untersuchte Therapieverfahren. Die Effektivität der Verhaltenstherapie ist für eine Vielzahl von Problemen und Anliegen immer wieder belegt worden.

Konkrete Veränderungen

Mithilfe der Kognitiven Verhaltenstherapie werden die Gedanken (Kognitionen) und Verhaltensweisen, die bisher ein Problem aufrechterhalten, analysiert und schrittweise verändert. Oft ist es dabei auch hilfreich zu verstehen, wie sich die aktuelle Situation entwickelt hat, um dann geeignete Lösungswege zu finden. Diese sind in der Verhaltenstherapie auf die konkrete Veränderung von Denk- und Verhaltensweisen im Alltag ausgerichtet.

Vielseitig

Verhaltenstherapeutische Methoden umfassen z.B. auch die bei Ängsten und Zwängen sehr effektiven Konfrontationsverfahren und die vielseitig einsetzbaren Entspannungsmethoden Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Autogenes Training. Eine relativ neue Erweiterung der Verhaltenstherapie ist die sogenannte Schematherapie, durch die auch hartnäckige blockierende Verhaltens- oder Gefühls-Muster (Schemata) aufgelöst werden können. Eine wichtige Rolle in der modernen Verhaltenstherapie spielen auch die Entwicklung von Achtsamkeit und das Erlenen von Meditationstechniken. Durch die Orientierung der Verhaltenstherapie auf konkrete Veränderungen kann man verhaltenstherapeutische Methoden sowohl in der Psychotherapie als auch in Coachings und Trainings sehr gut nutzen.

Systemische Therapie

Hintergrund

Systemische Therapie und Beratung haben sich aus der Familientherapie entwickelt. Eine zugrundeliegende Erkenntnis systemischer Ansätze ist, dass viele menschliche Probleme nicht nur innerhalb der Psyche des Einzelnen liegen, sondern diese auch durch das Zusammenspiel mit den Mitmenschen beeinflusst werden. Dieses Zusammenspiel, z.B. in der Familie, im Freundeskreis oder in der Arbeitssituation, bezeichnet man als „System“, in welchem alle Teile miteinander in Beziehung stehen. Die einzelnen Mitglieder eines Systems beeinflussen sich gegenseitig, nach bestimmten, oft unbewussten Regeln. Man kann sich menschliche Systeme ähnlich wie ein Mobile vorstellen – kommt an einer Stelle etwas in Bewegung, reagieren auch die anderen Teile. Je nachdem wie ein bestimmtes System funktioniert, kann es zu einer hohen Lebensqualität und Wohlgefühl beitragen oder zu Unzufriedenheit, Konflikten oder psychischen Problemen führen.

Veränderungsorientiertes Vorgehen

In einem systemisch orientierten Vorgehen versucht man gemeinsam, die Prozesse im jeweiligen System zu verstehen und diese anhand der Ziele des Klienten zu verändern. Der Therapeut oder Berater stellt systemisch orientierte Fragen und gibt Denkanstöße, so dass sich der Einzelne und das System verändern können. Wenn man ein systemisches Verständnis in die psychologische Arbeit einbezieht, kann man oft noch weitergehende Veränderungen erreichen, als dies bei einem nur auf den Einzelnen ausgerichteten Vorgehen möglich ist.

Hypnotherapie

Moderne Hypnotherapie

Hypnotherapie und hypnosystemisches Coaching haben nichts mit einem landläufigen Verständnis von Hypnose zu tun, wie man es vielleicht aus Filmen oder aus Bühnenshows kennt. Moderne Hypnotherapie ist ein wissenschaftlich gut untersuchtes Verfahren, das bei vielen speziellen Fragestellungen sehr effektiv ist. In der Trauma-Therapie z.B. gehören hypnotherapeutische Methoden mittlerweile zum anerkannten Standard. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sich u.a. in der Schmerztherapie, in der Stressbewältigung und besonders auch in Paartherapie und Coaching.

Unbewusste und unwillkürliche Prozesse

Hypnotherapie und hypnotherapeutisch fundierte Beratungsansätze kann man definieren als systematisches Arbeiten mit unbewussten und unwillkürlichen psychischen Prozessen. Viele Probleme werden häufig mit Worten beschrieben wie: „es passiert mir immer wieder, obwohl ich gar nicht will“, „ich habe versucht, mich zusammenzureißen, aber es klappt einfach nicht“ oder „es kommt einfach – warum weiß ich auch nicht“. Es handelt sich dabei um psychische Prozesse, die dem alltäglichen Denken und Verstehen nicht ohne weiteres zugänglich sind. Diese lassen sich durch hypnotherapeutische Methoden gezielt herausarbeiten und verändern.

Vorgehensweise

In meiner Art zu arbeiten kann der Klient jederzeit selbst das therapeutische Vorgehen steuern. In der modernen Hypnotherapie ist eine tiefere Hypnose meist nicht nötig, oft auch gar nicht sinnvoll, und man kann im normalen Wachbewusstsein arbeiten. So lassen sich zum Beispiel bereits durch eine Lenkung der Wahrnehmung auf unwillkürliche Prozesse und auf die Aktivierung bereits vorhandener Ressourcen wichtige Veränderungen erreichen. Die Entwicklung von Achtsamkeit im Umgang mit inneren Vorgängen und äußeren Situationen ist ein wichtiger Aspekt hypnotherapeutischen Vorgehens. Meditationstechniken können die Ausbildung von Achtsamkeit unterstützen. Ob hypnotherapeutische Methoden genutzt werden sollen, hängt dabei von den Wünschen und Anliegen des Klienten ab. Hypnotherapeutische Vorgehensweisen können oft in vergleichsweise wenigen Sitzungen weitgehende Veränderungen erbringen, weshalb sie sich auch sehr gut für Kurztherapien und Kurzcoachings eignen.

Termine

Termine, sowohl für erste als auch für fortlaufende Gespräche, sind oft kurzfristig möglich.

Die Gesprächstermine werden individuell abgesprochen. Die Gesamtzahl der Termine und deren zeitliche Abstände hängen sehr von Ihrem Anliegen, den gewählten Vorgehensweisen und Ihren zeitlichen Möglichkeiten ab. Ich werde Ihnen Vorschläge machen, wie wir aus meiner Sicht am sinnvollsten vorgehen sollten und wir setzen die Termine so an, wie es den Gegebenheiten am besten entspricht.

Kosten

Private Krankenversicherung und Beihilfe

Die meisten privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten für eine Psychotherapie. In welchem Ausmaß die private Versicherung die Kosten übernimmt, hängt von Ihren individuellen Versicherungsbedingungen ab. Erkundigen Sie sich am besten direkt bei Ihrer Versicherung und wir können dann die sich daraus ergebenden Therapiemöglichkeiten besprechen.

Selbstzahler

Sie können eine Psychotherapie auch selbst bezahlen. Die Höhe der Honorare richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Eine Therapie selbst zu finanzieren, hat den Vorteil, dass dadurch keine gesundheitsbezogenen Daten in das System Ihrer Krankenversicherung gelangen, weshalb sich manche Klienten für diese Option entscheiden. Auch kann die Therapie freier gestaltet werden, da man nicht durch Vorgaben der Versicherungen begrenzt ist. Dies schafft zum Beispiel erweiterte Möglichkeiten bei der Auswahl von Methoden und bei der Dauer und Frequenz von Sitzungen.